Als ich eine Verzeichnissstruktur für eine eBook-Sammlung erstellen wollte, kam ich ins grübeln. Wie sollte solch eine Struktur idealer weise aussehen? Da meine Arbeit sich im Bibliotheksumfeld abspielt, habe ich mich gefragt nach was für ein Schema ein Bibliothekar seine Bücher klassifiziert und in das Regal einsortiert. Nach einer kurzen Nachfrage bei einem Arbeitskollegen bekam ich als Stichwort Dewey-Dezimalklassifikation oder kurz DDC . Klickt man in der Wikipedia etwas weiter herum so kommt man auf weitere Bibliotheksklassifikationen wie z.B die Systematik für Bibliotheken. Es lohnt sich da durchaus etwas herum zu surfen, man bekommt dann durchaus sinnvolle Strukturen in denen man sein elektronisches Wissen einsortieren kann.
Ich hab mich erst einmal für die DDC-Klassifikation entschieden welche von OCLC gepflegt wird. Sie ist international verbreitet und wird auch von der deutschen Nationalbibliothek und weiteren Bibliotheken in Deutschland verwendet.
Eine DDC-Liste habe ich mir von ddc-deutsch.de entliehen und ein wenig bearbeitet:
Wer dann aus der Liste mittels der Bash die Verzeichnisse anlegen will, kann das mit
for f in `cat 'ddc deustch 1000.txt'`; do mkdir -p $f; done
erledigen oder sich ganz bequem einer dieser Archive nehmen und entpacken.
ddc_deutsch_1000_directories.tar.gz
ddc_deutsch_1000_directories.zip
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